Etappensieg auf dem Weg zur Abschaffung der Schwerkraft

Wer hätte es gedacht, die in konservativen Kreisen so geschätzte Frankfurter Allgemeine Zeitung (vulgo FAZ) verkündet die neue Leichtigkeit des Seins: Das Ende der Schwerkraft!
Alle Welt wartet nun auf ein allmähliches Einsetzen von Abheben, Schweben, allgemeinen Glücksgefühlen. Doch es scheint, der Effekt bleibt auf die Redaktionsräume des FAZ Feuilletons beschränkt.
Gerüchteweise kam es anläßlich der Geburtstagsfeier des Bildhauers Ulrich Rückriem bei dem Versuch, den Nachbau einer von Dytopbschen Schwerrakete zu zünden, zu einem Zwischenfall. Ein Überschuß “Geistigem”, möglicherweise verursacht durch zu stark gequirrlten Rückblick auf Punkt, Linien und Flächen habe kurzzeitig den Realitätshorizont verschoben, wodurch der Eindruck des freien Falls hervorgerufen wurde. Andere Quellen sprechen – ich würde vorziehen “munkeln” – davon, erboste Geburtstaggäste hätten sich ob der Störung in zorniger Erregung “in die Umlaufbahn” beschleunigt und wären auf diese Weise der Schwerkraft verlustig gegangen. –
Waren es Fake News? War es der lang ersehnte Durchbruch? Wer weiß? Wissende mögen sich melden.

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Verhaltensweisen in Nicht-Euklidischen Räumen unter Bedingungen der Schwerelosigkeit

Versuchanordnung in einem nicht-euklidischen Raum

Versuchanordnung in einem nicht-euklidischen Raum

Die vorläufigen – noch nicht validierten – Ergebnisse einer Studie über den Einfluß verminderter Gravitation auf Verhaltensweisen von Bewohnern nicht-euklidischer Räume legen nahe, daß ein Zusammenhang zwischen der Anzahl von Dimensionen und der Empfindlichkeit auf Schwankungen der Gravitation nicht wahrscheinlich ist. Unabhängig von der Stärke des Gravitationsfeldes ging es den Probanden mit zunehmender Anzahl von Raumdimensionen immer schlechter. Es steht zu vermuten, daß die Gravitation ab der vierten Dimension zwar ihre schädliche Wirkung verliert, dafür aber andere Effekte, wie Wahrnehmungsstörungen, Coleopterolalie, Dissoziation und Übelkeit überwiegen. Empfehlungen für Verhaltensweisen in nicht-euklidischen Räumen unter erschwerten (sic!) Bedingungen beschränken sich auf das Anschnallen und rechtzeitige Einnahme von Antiemetika

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Think Tank ausgelaufen ! Als Ursache wird Unachtsamkeit im Umgang mit Gedankenschwere vermutet

Schwerkraftraster

In Eschborn in der Nähe von Frankfurt kam es zu einem schweren Unfall. Mitarbeiter eines Beratungsunternehmens hatten die Stabilität eines Think Tanks grob unterschätzt als sie – unter kategorischem Ausschluss von Leichtsinn – schwer über ein zugegebenermaßen schweres Problem nachdachten. Nach Auslösen des Alarms war die Feuerwehr binnen drei Minuten vor Ort, konnte aber nur noch hilflos beobachten, wie sich über die geneigte Fassade des Gebäudes der Schwerkraft folgend millionenfach die nun unnütze Gedanken ergossen. Ein Sprecher der Schwerkraftgegner kommentierte knapp: “Hätte man das Problem auf die leichte Schulter genommen, wäre das hier alles nicht passiert.” Zufällig anwesende Kapitalismusgegner rollten ihre Fahnen ein und gingen zufrieden nach hause.

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Wille oder Glaube – zwei unterschiedliche Ansätze im Kampf gegen die Schwerkraft

Berg Versetzung leicht gemacht

Berg Versetzung leicht gemacht

Während viele ambitionierte Levitatoren trotz energischster Willensanstrengungen daran gescheitert sind, auch nur eine Kaffeetasse unfallfrei zum Munde zu führen, hat sich kürzlich eine Gemeinde von gut trainierten Starkgläubigen in Yaxcopoil daran gemacht, Berge zu versetzten. Diese zumindest in neuerer Zeit beispiellose Aktion scheint die Überlegenheit des Glaubens über herkömmliche Physik doch sehr deutlich zu demonstrieren. Die Realschullehrerin Brigitte B., die Zeuge dieses Vorfalls war, kommentierte das Ereignis mit “das hat mich dann doch von den Socken gehauen!”

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Schwerelosigkeit: Proof of concept

Von der gravitation befreit

Von der Gravitation befreit

Unter idealen Bedingungen gelang es einer bis dahin wenig beachteten Forschergruppe um K.H.C. Knorpel den entscheidenden Schritt zu gehen vom Gedankenexperiment zu einer beeindruckenden Machbarkeitsdemonstration. Etwa 800 kg Wasser wurden unter Einsatz von allem was verfügbar war, der Erdschwere entzogen und schwebten minutenlang in ca 7 km Höhe. Dieser Fortschritt im Kampf gegen die Gravitation ist insofern bemerkenswert, daß er ohne Unfälle vollzogen werden konnte. Es blieb bei dem einen Schritt, dann wurde die Demonstration aufgelöst. Ein hinzugezogener berittener Notar konnte den entscheidenden Moment der Schwerelosigkeit mit seiner beglaubigten Kamera festhalten.

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Wer seine Hoffnung auf den 21. Dezember 2012 gesetzt hatte, wurde herbe enttäuscht. Weder verschwand die Fiskalklippe in den USA, noch die F.D.P., noch der Opel-Zoo, geschweige die ganze Welt. Da nicht einmal die Gravitation im Endzeitlichen Getümmel unterging, müssen wir uns fragen lassen, was für eine Endzeit das wohl war.

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Aufruhr im Taunus – Unterschriftensammlung gegen Schwerkraft

Auf der Suche nach neuen Feindbildern fanden Lokalpolitiker mit Amateurstatus im Taunus eine Gravitationslinse in Form eines Nilpferdes. Mit einer spontanen Unterschriftenaktion wurde die Abscheu  einiger weniger gegen diese besonders schwere Form der Gravitation dokumentiert. Eine Wortführerein berichtete später vor dem Ausschuss für Umtriebe stolz, die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich zu haben. Zufällig anwesende Liebhaber der Bettschwere, die beckmesserisch darauf hinwiesen, daß auch 10% noch keine Mehrheit darstellen, wurden niedergejohlt und ein erbarmunswürdiger Gewichtheber, der sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnte wurde unter Haßtiraden begraben. Anschließend erging der Aufruf zu einer Demo auf dem Tiramisu-Platz. Durch ein Übermittlungsfehler der örtlichen Presseagentur kam es daraufhin in Kairo auf dem Tahir Platz zu spontanen Demonstrationen mit ca. 300 000 Teilnehmern. Leider protestierten sie nicht – vermutlich wegen eben dieses Übermittlungsfehlers – gegen die Schwerkraft, sondern gegen etwas anderes.

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